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Runder Tisch „Klimaschutz durch Bauen mit Holz“ – Holzbau in Bayern auf Erfolgskurs

Staatsministerin Michaela Kaniber (m.) mit LIV-Präsident Peter Aicher (l. daneben) und weiteren Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden.

Forstministerin Michaela Kaniber und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden ziehen eine positive Zwischenbilanz der Bayerischen Holzbauinitiative. Vertreten am Runden Tisch „Klimaschutz durch Bauen mit Holz“ war auch der Landesinnungsverband des Bayerischen Zimmererhandwerks (LIV) um Präsident Peter Aicher.

Seit dem ersten Treffen des Runden Tisches vor vier Jahren haben die Beteiligten bedeutende Fort-schritte erzielt. „Wir haben ein bundesweit einzigartiges Förderprogramm gestartet, die kostenlose Fachberatung Holzbau in Leben gerufen und wir haben über 1,5 Millionen Euro in zukunftsweisende Holzforschung investiert. Wir machen den Holzbau in Bayern zum Standard“, resümiert die Ministerin. Besonders erfolgreich und Herzstück der Bayerischen Holzbauinitiative ist das Förderprogramm „BayFHolz“, das mittlerweile über 400 Anträge erhalten hat. Bereits jetzt konnte der Freistaat Mittel in Höhe von 30 Millionen Euro für rund 270 Holzbauten bewilligen, darunter Kindergärten, Gemeindezentren, Schulen und mehrgeschossige Wohngebäude. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde das Programm erst kürzlich verlängert.

„Dank der Ideen des Runden Tisches haben wir die richtigen Hebel in Bewegung gesetzt. Jetzt wollen wir die Holzbauinitiative weiter stärken. Damit steigern wir den Klimaschutz im Bauwesen. Bayern soll zum Spitzenreiter im modernen Holzbau werden“, bekräftigt Kaniber. Von den Teilnehmern des Runden Tisches erhofft sich die Ministerin frische Impulse, aber auch die Kraft, den Holzbau noch stärker in die Öffentlichkeit zu tragen. Wichtige Zukunftsthemen, die der Expertenrat gemeinsam voranbringen möchte, sind die Holzforschung und der zielgerichtete Wissenstransfer für mehr Klimaschutz durch Holzbau.

Textgrundlage: StMELF

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